Les Diablerets ist Gastgeber der alpinen Skiwettbewerbe. Für den deutschen Skiverband waren folgende Athleten am Start:

Ski Alpin Marinus Sennhofer (SC Kreuth, Max Geissler Hauber (SC Thalkirchdorf), Katharina Haas (SC Gerstetten), Lara Sophie Klein (SC Lengries).

Am 1. Wettkampftag wurde mit dem Super-G gestartet. Es waren traumhafte Bedingungen, täglich Sonne und harte, eisige Piste.

Marinus Sennhofer verpasste nur um fünf Hundertstelsekunden ein Top-Ten-Resultat und wurde Zwölfter. Auf den Sieger des Super-G´s Adam Hofstedt aus Schweden, hatte der für den SC Kreuth startende 0,84 Sekunden Rückstand.

Am 2. Wettkampftag wurde der Kombinationsslalom ausgetragen.

Einen etwas unglücklichen Auftritt erlebte Marinus, der bei seinem Rennen leider ausgeschieden ist. Unterkriegen lässt sich Marinus aber nicht. „Wenn man nach dem Super-G auf Platz zwölf liegt, dann bleibt einem nichts anderes übrig als Vollgas zu geben. Im oberen Teil hat das ganz gut funktioniert, aber dann bin ich leider auf dem Innenski hängen geblieben und ausgerutscht. Die Medaille ist immer drin, wenn man keinen Fehler macht und Vollgas gibt“, gibt sich Marinus selbstbewusst. „Jeden Tag werden die Würfel neu gewürfelt.

Am 3. Wettkampftag stand der Riesenslalom auf dem Programm

Im Riesenslalom der Männer fuhr Marinus am Montag einen starken zehnten Platz heraus. Erfreulich war vor allem, dass er sich nach dem ersten Durchgang noch um zwei Plätze verbessern konnte und damit die Top Ten erreichte. Als Marinus in Les Diablerets ein erfolgreicher erster Lauf im Riesenslalom gelang, strahlten die Augen des 17-Jährigen. Mit Platz zwölf und nur einer Sekunde Rückstand auf den Bronzerang, scheint er den Wettkampf im zweiten Durchgang offen gestalten zu können. „Die Piste ist sehr eisig. Es gibt einige Tore, die leicht weghängen. Fehlerfrei wird wahrscheinlich keiner bleiben.“ Für den zweiten Lauf nimmt er sich vor, aggressiv zu fahren, um noch weiter im Gesamtklassement aufzurücken.

Am 4. Wettkampftag wurde der Slalom gefahren

Marinus gelang ein souveräner erster Durchgang, er meinte im Ziel der war echt ordentlich. Das Motto für den zweiten Durchgang war stabil und schnell zu fahren, es reichte am Ende auf einen hervorragenden 7. Platz mit nur drei Zehntel Rückstand auf die Bronze Medaille.

Es war einfach ein Erlebnis bei Olympia dabei zu sein.

Da möchte ich mich auch gleich bei allen, Maler Monti, Sport Schlichtner und alle meine Trainer, Ausbilder, Physios, mein Heimatverein, meine Freunde, usw. recht herzlich bedanken. Es war ein Wahnsinn, wie alle mit mir die letzte Woche gefiebert haben.

 

Euer Marini

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